Wofür steht Politische Bildung?
Politische Bildung ist eine Querschnittsaufgabe für alle Fächer und alle Schulstufen. Sie fördert die Urteils- und Kritikfähigkeit, erfordert Medien- und Sprachkompetenz und ermutigt zur Partizipation. Damit stärkt sie das demokratische Miteinander in den Schulen und setzt grundlegende Erziehungs- und Bildungsziele des Bremer Schulgesetzes um, z.B. die Bereitschaft, politische und soziale Verantwortung zu übernehmen und kritische Solidarität zu üben. Projekte mit Kooperationspartnern wie z.B. Gedenk- und Erinnerungsorten sind ergänzend zur Wissensvermittlung im Fachunterricht besonders geeignet, die politische Bildung zu stärken und Schüler:innen zu einer aktiven gesellschaftlichen Teilhabe zu motivieren.
Im Kontext politischer Bildung geht es auch um die Umsetzung der Kinderrechte, die seit 2021 explizit in der Bremer Landesverfassung verankert sind. Ebenfalls im Jahr 2021 wurde eine Stärkung der Beteiligungsrechte innerhalb der schulischen Demokratie mit einer Änderung des Schulverwaltungsgesetzes umgesetzt. Vor diesem Hintergrund gibt es zahlreiche Angebote externer Partner:innen, die den Aufbau einer Partizipations- und Beteiligungskultur in Kita und Schule stärken. Es geht dabei um die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen Entscheidungen, die sie direkt betreffen. Kinder und Jugendliche sollen befähigt werden, sich und ihre eigenen Interessen zu vertreten und auf diesem Wege demokratische Willensbildungsprozesse kennenzulernen und zu gestalten.